Katholische Kirchengemeinde Maria zur Höhe in Paderborn

Geschichte

Die Pfarrgemeinde "St. Marien", im Volksmund wegen ihrer Lage auf der Höhe am südlichen Stadtrand auch "Maria zur Höhe" genannt, wurde als 13. Pfarrkirche in der Stadt Paderborn errichtet. Der Grundstein der Gemeinde wurde im Dezember 1966 gelegt. Nun dauerte es noch knapp anderthalb Jahre, bis sie als Tochtergemeinde der Busdorfpfarrei am 15. April 1968 ihre neue Kirche beziehen konnte.

Ihrer Mutterkirche verdankt "Maria zur Höhe" auch ihre äußere Gestalt, da sie den gleichen Grundriss  wie die frühere Busdorfkirche erhielt, der der Grabeskirche in Jerusalem nachempfunden wurde. Allerdings hatte die Busdorfkirche ihre Ursprungsform bereits durch Umbauten und Erweiterungen verloren. Deshalb sollte das ursprüngliche Achteck im Kirchengebäude von "Maria zur Höhe" wieder im Vordergrund stehen. Dieser Grundriss wird noch betont durch vier sich gegenüberliegende farbige Glasfenster. In der Mitte des Chorraums befindet sich der Altar, in dem die Reliquien der Hl. Agnes und des Hl. Blasius ruhen. Auf den Bau eines geplanten Kirchturms wurde bewusst verzichtet.

Die Orgel aus dem Jahre 1978 wird auf einer anderen Seite ausführlich beschrieben.

Vor den Altarstufen wurde im Jahre 2001 in einem imaginären Vorraum mit Blick auf den Tabernakel der noch fehlende Taufstein errichtet.

Neue große Baugebiete im Süd-Osten der Stadt erforderten am 1. Juli 1992 die Neugründung der Tochtergemeinde St. Hedwig, die jetzt die Stadtbezirke Auf der Lieth, Goldgrund und Kaukenberg seelsorgerisch betreut. Der Grundstein zur 14. Pfarrkirche in Paderborn wurde in 1996 gelegt.

Seit dem Jahre 2004 ist die Gemeinde "Maria zur Höhe" Teil des neu gegründeten Pastoral-Verbunds "Paderborn-Süd-Ost-Dahl". Zur Hauptpfarre wurde die Gemeinde St. Hedwig bestimmt, die Gemeinde St. Margaretha im Ortsteil Paderborn-Dahl ist Teil der neuen Gemeinschaft.

Umfangreiche Renovierungsarbeiten am Kirchengebäude (außen und innen)  wurden rechtzeitig vor dem 40jährigen Weihetag der Kirche vollendet. Damit können auch außerhalb der Gottesdienste Beter in die Kirche. Der feierliche Wiedereinzug erfolgte am 1. Adventssonntag, 2. Dezember 2007, unter Anteilnahme vieler Gemeindemitglieder und Gäste der evangelischen und katholischen Nachbargemeinden sowie der am Umbau beteiligten Handwerker und Bauplaner. Die Gemeinde feierte mit einem Festgottesdienst am Ostermontag 2008 den Jubel-Jahrestag Ihrer Kirchweihe in 1968.

Maria zur Höhe zählte in 2008 nahezu 3400 Seelen zu ihrer Gemeinde.